5 Schwammerltipps

04.11.2017 15:49

1. Auf den Boden: Schwammerl wachsen normalerweise auf dem Waldboden oder auf Baumstümpfen. Will man sein Fotomotiv authentisch und in seiner natürlichen Umgebung optimal ablichten, muss man sich mindestens auf die Höhe des Pilzes begeben. Bei Baumstümpfen bietet es sich gut an, eine Kameraposition unterhalb der Kappe des Schwammerls einzunehmen, um auch die feinen Strukturen darin festzuhalten.

2. Stativ: Ein Stativ ermöglicht das Arbeiten ungemein, da es im Wald oft relativ dunkel ist und man dadurch vor Allem im Makrobereich das Bild sehr schnell verwackelt. Manchmal kommt man trotz der vielen Möglichkeiten, ein Stativ sehr bodennah aufzubauen, nicht immer tief genug hinab. Hier bietet sich ein Bohnensäckchen sehr gut an, welches man ganz leicht aus getrockneten Bohnen und Stoffresten selber herstellen kann.

3. Wetter: Da es im Wald bei sonnigen Verhältnissen oft zu sehr starken Kontrasten kommt, empfiehlt es sich Schwammerl bei bewölktem Himmel zu fotografieren, da man eine gleichmäßigere Ausleuchtung bekommt. Man kann sich jedoch auch zum Beispiel mit dem Kamerarucksack oder anderen Utensilien einen künstlichen Schatten erzeugen.

4. Licht: Künstliches Licht ist für das Fotografieren von Pilzen eine sehr nette Ergänzung. Kombiniert mit dem vorherigen Tipp, kann man damit selber über die Beleuchtung seines Motives entscheiden, um tolle Lichtakzente zu setzen. Dafür kann man von der Taschenlampe eines Smartphones bis hin zu einer Makroleuchte alles einsetzen.

5. Himmel: Im Wald wirkt der Himmel immer sehr hell im Vergleich zu dem Rest. Das kann man sich zu Nutze machen, um in den Hintergrund helle, oder sogar blaue Akzente zu setzen. Vorausgesetzt ist dafür meist eine tiefe Kameraposition, welche sich bei Baumstümpfen sehr anbietet.